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Neuanfang

Jaja, frohes neues Jahr, blabla, das übliche Gequatsche eben.

 Nee, jetzt mal ehrlich, Silvester war toll.

Ein paar Sachen vielleicht nicht so, dafür bleiben sie aber in Erinnerung, wie, dass der Raclettegrill von Werner einen Stromausfall verursachte, Julie bei Edgar war wegen Brennpaste (was ist das???), und wir letztendlich noch nach Cornau gefahren sind.
Dann hieß es endlich: Essen, was das Zeug hält. Dann: Meiern. Und sowas, Tabu spielen, wieder meiern, dann war's 12, Sekt trinken, Raketen abschießen (auch gern unter Nachbar's Zaun), 'ne Runde dancen, weitertrinken... Sehr schön. Gestern dafür dann sehr matschig.
Heute geht's mir besser, war schon beim Arzt (Überweisung holen), bei der Bücherei, bei der Sparkasse.
Außerdem habe ich vorhin mal Mo's Geschenk eingepackt, weil ich es so blöd fand, dass ich nicht wusste, wo er ist und so. Also habe ich's eingepackt und ins Regal gestopft. Vorhin habe ich dann Mails nachgeschaut, und gesehen, dass er schrieb und zwar, dass er heute wiederkommt. Schon wieder sowas, also. Verdächtig. Aber kuhl. Und es freut mich, dass ich dieses Ding doch noch loswerde =)

So, ich werd mir mal eine Beschäftigung suchen. Wünscht mir alle Mitleid für morgen. Bitte.

2.1.07 15:38


Das kribbelt! Au!

Gestern war es soweit - der Tag, von dem ich nie hoffte, dass er jemals kommen würde.
Weisheitszähne. Kieferchirurg.
Aufstehen um kurz nach 8 war sehr schwer. Vor allem angesichts der Tatsache, dass ja eigentlich Ferien sind, und 8 Uhr morgens demnach eine echt perverse Uhrzeit ist.
In Vechta angekommen, zum Arzt. Nach nur 2 Minuten Wartezeit werde ich aufgerufen. Ab ins Behandlugszimmer. Warten auf den Arzt, ja, Guten Morgen, Sie kriegen jetzt erstmal Spritzen zum Betäuben. Das ging ja noch. Arzt wieder raus, schließlich muss der Stoff erstmal wirken, okay, Wirkung kam schon nach wenigen Minuten, und ich dachte, ich drehe durch, spüre nichts mehr, aber das war's noch nicht, plötzlich fängt es wie sau an zu kribbeln, der Versuch, meine Zähne aufeinanderzulegen scheitert, weil ich einfach nicht spüre, ob sie aufeinander liegen oder nicht. Nach 20 Minuten kommt der Arzt wieder, fängt mit dem unteren Zahn an, und beschreibt immer ganz genau, was er macht. Hallo?! Will ich das wissen? Nach ein bisschen Schleifen und drücken ist der Zahn dann raus, und nun geht's oben weiter, der Druck wird immer unangenehmer, und noch mehr drücken, und ein lautes "AU!" meinerseits, und der Zahn ist draußen, nun noch ein bisschen Schneider spielen und nähen, Auf Wiedersehen, und weg ist diese Bestie von Arzt. Die Helferin erklärt noch ein bisschen was, neuen Termin für die nächsten beiden Zähne holen, und bloß schnell weg da. Kurz auf Mama warten, bloß schnell nach Hause, dort sofort kühlen und erstmal ausruhen von diesen Strapazen. Bis abends noch die Betäubung merken, danach böse Schmerzen, aber, hey, immerhin, ich spüre wieder, dass ich eine linke Gesichtshälfte habe, immerhin etwas, also erstmal Ibuprofen nehmen, später noch eine, zum Glück ist es nicht doll angeschwollen, zwischendurch immer wieder kühlen, dann abends irgendwann duschen, so gut es geht, ins Bett legen, Zähneputzen fällt wohl mal aus, da ich den Mund nicht sonderlich weit aufbekomme. Die Nacht war anstrengend, da ich nur auf dem Rücken liegen konnte, alles andere tat weh, demnach öfter aufgewacht in der Nacht. Und heute Morgen das große Entsetzen beim Blick in den Spiegel: Es ist doch tatsächlich noch mehr angeschwollen, Schmerzen sind immer noch da, Mund geht immer noch kaum auf, und alles fühlt sich komisch an, also wieder kühlen, Gesichtwaschen, das kann ja auch mal ganz schön schmerzhaft sein und demnach lange dauern, menno. Zum Frühstück eine Schüssel kalten Grießbrei, Dauer: etwa 15 Minuten. Dann Zimmer aufräumen, rumgammeln, vor Hunger fast sterben und eine weitere Portion Grießbrei essen, diesmal verfeinert mit Dosenmandarinen und Zimt. Termin beim Zahnarzt holen für Nachbehandlung, morgen früh um 9.45 Uhr, schon wieder so eine perverse Zeit. Weiter aufräumen, und zwischendurch diesen Super-Eintrag hier verfassen.

Was ich mich dabei ernsthaft frage, ist, wie ein normaler Mensch dazu kommt, freiwillig die Tätigkeiten eines Kieferchirurgen erlernen zu wollen. Also mal ehrlich, wer macht sowas gerne?! Und außerdem, wenn ich Kieferchirurgin wäre (was niemals so sein wird, da ich schon den Namen des Berufs fies-klingend finde), dann hätte ich doch, spätestens nachdem ich zum 10. Mal jemandem die Weisheitszähne ziehe, ein total schlechtes Gewissen, außerdem Angst, dass ich angezeigt werde wegen schwerer Körperverletzung, und dazu noch den Gedanken, dass ich noch nicht einmal einen Platz im Fegefeuer verdiene. Nun nochmal die Frage: Wieso werden Leute Kieferchirurgen?
4.1.07 17:17


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