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Ohne große Worte...

... will ich versuchen, meinen letzten Tag als Schülerin zu erzählen.
Aufstehen um 7.30 Uhr, frühstücken, fertig machen und durch den Regen in die Kirche und mir 30 Minuten lang diesen -naja, eigentlich schönen, gut gemacht Gottesdienst-aber ich glaube daran nunmal nicht!- anhören. Vater unser? Niemals auswendig gelernt.
Danach, kurz nach Hause, dann zum Theater. Eine Rede nach der anderen. Schöne Theater-/Darstellendes Spiel-Szenen angeschaut, die nachdenklich gestimmt haben. Viele nettgemeinte Worte wurden mit auf den Weg gegeben - besonders wichtig: die Mitteilung, möglichst viele Sprachen der Welt zu lernen! Aber eigentlich berührte mich eher das, was die vier Leutchen aus'm Jahrgang zu sagen hatten. Tränen standen mir in den Augen. Bloß nach oben gucken, damit sie nicht rausrutschen! Und dann, alle auf die Bühne. Klatschen, jubeln, Zeugnis entgegen nehmen, dazu eine Rose, aua, das waren die Dornen. Dann kurz in die Schule, Zeitungen kaufen, ein paar Schnittchen, ab nach Hause, essen, Zeitung lesen, baden gehen, Haare machen. Ein bisschen warten. Nägel lackieren. Schminken, umziehen, fertig machen. Und los geht's. Wärme. Keiner hat einen Plan. "Steh ich hier richtig?" Und dann die Namen. Walzer! Oh nein! Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei. "Wie lange dauert das denn noch? Es war von 30 Sekunden die Rede!" "Ja, meine Beine tun schon weh." "Meine auch." "Hilfe, ich stolper!!!" Lachen. Trinken, reden. Blöde Sprüche. Nach draußen, Abkühlung bitte. Und immer drauf achten: Nicht zu tief bücken, sonst sieht man alles. So manch einer schien heiraten zu wollen. Und manche fühlten sich auf einer amerikanischen Miss-Wahl. Und manche waren einfach nur betrunken, ich auch, ein bisschen. Ich glaube, ich fahr um drei. Oh nein, ich muss weg, bis dann! Richtigen Bus gefunden, hingesessen, "Allee!". Oh nein! Angekommen, kein Reaktionsvermögen mehr, Füße schmerzen. Und ab nach Hause, endlich aus diesen Sachen raus, abschminken und tot ins Bett fallen. Bis nachmittags schlafen, duschen, und dann nur noch gammeln.
So, das war in etwa mein Abi-Entlassungs-Tag. Sehr lang und auch sehr kurz, und zu realisieren gab's auch nicht viel. Abgesehen davon, dass nun keine lästigen Foto-, Sauf- oder Sonstwas-Termine mehr anstehen. Traurig? Nicht wirklich. Man gewöhnt sich daran, nicht mehr zur Schule zu gehen, und so eine Feier ändert auch nicht viel daran. Vorbei war das alles schon viel länger. Warum sollten da nostalgische, unberechtigte Gefühle erst nun aufkommen. Vermissen? Nö. Die Leute, die mir wichtig sind, bekomme ich noch zu Gesicht. Und außerdem, Idioten vermisst wohl kaum jemand. Und nun? Warten auf den großen Tag. Ob der schon war? Nee. Der kommt noch. Jetzt geht's erst richtig los. Australia, I'm ready. I'm not a tourist, I live here.
Dennoch, ich wünsche allen Mit-Abiturienten, auch denen, mit denen ich die letzten Jahre nicht auf einer Schule war, von Herzen alles Gute. Für die Zukunft, ein neues Leben, das bestimmt noch aufregender sein wird. Wahrscheinlich auch etwas anstrengender, aber das sollte zu schaffen sein. Wer 13 Jahre Schule übersteht, sollte zumindest auch fünf Jahre Uni oder so überstehen. Überlegt doch mal, diese Relation finde ich sehr interessant. Und zumindest einer Person tut es mir sehr leid, das alles nicht fühlen zu können. Aber in einem Jahr, da packst du das, ganz sicher. Und dann feiern wir halt nochmal.

[ Paul McCartney - This Never Happened Before ]

2.7.07 18:46


Dancing Queens

Am Freitag war mal wieder eine grandiose Stufenfete.
Wie gewohnt, ging es mit Rebecca und Lena, den beiden Bunnys, dort hin. Vorgetrunken: Roten, Grünen und orangenes Bier. Außerdem getrunken: Bier, Tequila, Tequila, Jägermeister, Xuxu, Xuxu, Xuxu. Wir waren alle ziemlich stramm, die eine mehr, die andere weniger. So ging's dann auf die Tanzfläche, wo wirklich sehr lustig getanzt wurde! Wir haben so viel zu Hip Hop getanzt, hui, das war so witzig!
Dann gibt es noch von einer Wasserschlacht zu berichten, aus der dann wegen L.'s Agressionen eine Bierschlacht wurde. Das Fazit: Total nasse Klamotten und ein Geruch, der an eine Brauerei erinnerte. Witzig!
Es gab natürlich auch vieles, wo man sich aufregen konnte... Zum Beispiel die Leute im Bus. Aaaaahhh! Furchtbar.
Ob das meine letzte Stufenfete war? Never. Wir gehörten wohl zu den ältesten, aber wir haben uns gefühlt wie 16. Und die Antwort auf die Frage, wo du dich in zehn Jahren siehst: Stufenfete! Gute Antwort.

[ Daniel Cirera - Sorry Sorry Sorry ]

9.7.07 12:45


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