Startseite
  Archiv
  What do you like, Darling?
  ♪♪♪
  Gedichte
  Wer nicht liest, ist doof.
  Baggersee - Visuelle Eindrücke
  Stillleben
  DWfB - Das Comeback
  Gästebuch

 
Links
   Aaron
   Franzi
   Teja
   Der beste überhaupt
   Mo's Bilder, Teil 1
   Mo's Bilder, Teil 2

http://myblog.de/herdi

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
DURCHEINANDER

Bei dir weiß ich nie,
woran ich bin.

In dem einen Moment
würde ich für dich sterben.
Und im nächsten Moment
könnte ich dich umbringen.

Vor kurzem sagtest du
Sachen zu mir,
die mein Herz erwärmten.
Und gestern zeigtest
du mir die kalte Schulter.

Vor ein paar Wochen
sprudelte dein Leben in mir.
Und heute fragte ich mich,
ob du überhaupt noch lebst.

Und will ich mich bei meinen Freunden
über dich aufregen,
dann rufst du an,
ich höre -endlich!-
wieder deine Stimmte,
und nie liebte ich
dich mehr als
in diesem Moment.

Eigentlich würde ich
diese Abwechslung
spannend finden.
Doch ich brauche Gewissheit.
Für meine Gefühle,
für deine Gefühle.
Sonst kann ich mich
nicht frei bewegen.



NICHT GEWACHSEN

Ich bin dir
nicht gewachsen.

Wenn ich
vor dir stehe,
kann ich noch nicht mal
in deine Augen sehen,
und deine Stimme
kommt bei mir
nur als leises
Echo an.

Ich bin dir einfach
nicht gewachsen.

Ich bin gerade mal
groß genug,
um dein Herz zu hören,
wenn wir uns umarmen.



ICH WEIß ES NICHT

Wo bist du?
Ich weiß es nicht.
Wann kommst du wieder?
Ich weiß es nicht.

So lang bist du schon weg,
und immer noch nicht
wieder hier.

So lang wirst du
noch weg sein,
so lang, dass ich
nicht weiß, wann
wir uns wiedersehen.

Wirst du mich wiedererkennen?
Werde ich dich wiedererkennen?

Ich weiß es nicht.
Ich weiß so vieles nicht.

Aber ich weiß, du bist
nicht hier.
So viele Stunden
ohne dich,
zuviele Worte, die
ungesagt sind
und immer sein werden.

Denn ich weiß nicht,
wo du bist,
und auch nicht,
wann du wiederkommst.

Du fehlst mir,
und zwar mehr,
als ich weiß.



LETZTE NACHT

Letzte Nacht habe
ich geträumt
von dir,

wie du die Welt
statt mich erkundest,

wie du weg bist
und nicht wiederkommst,

wie du emporsteigst
und oben bleibst,

wie du anderes entdeckst,
und deine Heimat vergisst,
mich vergisst.

Wach auf,
sagte ich mir.
Das ist bloß
ein Traum.

Ich schrie auf,
schreckte hoch
und war plötzlich
hellwach.

Und stellte fest -
der Traum
ist Wirklichkeit.



DIESE MUSIK

Diese Musik -

so leise und ausdrucksstark,
so sanft und stark zugleich,
so ehrlich und verschnörkelt
im selben Moment -

diese Musik
erinnert mich jedes Mal
wieder an dich,
und an all die
wunderbaren Zeiten
und schöne Erlebnisse,
die ich mit dir verbinde.

Diese Musik
drückt aus, was ich
nicht sagen kann,
was ich erlebt habe
und was ich sehe,
jedes Mal,
wenn ich diese Musik höre.

Doch nun,
wo ich endlich begriffen habe,
dass du und ich
kaum noch etwas gemeinsam haben,
und uns selten sehen -

ich kann sie
nicht mehr ertragen,
diese Musik.


MOMENT

Die Nacht,
der Himmel,
du und ich.

Der ganze dunkelblaue Samtteppich
ist übersäht mit kleinen
funkelnden Sternen.

Zusammen genießen wir
dieses Wunder der Natur.
Oh, dort! Eine Sternschnuppe!
Wünsch' dir was!
Aber erzähle es bloß niemandem.

Die Zeit vergeht
so schnell, und doch
gleichzeitig langsam.

Und ich frage mich:
Kann ein Moment
perfekter sein als dieser?
Unter mir der Rasen,
neben mir du,
und über uns die Sterne.

Hoppla, jetzt habe ich
meinen Wunsch verraten.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung